MIT HERZ, VERSTAND UND AUGENMASS FÜR NIEDENSTEIN Das Programm der CDU.
"Die Stadt Niedenstein ist nicht in der Lage,
aus eigener Kraft ihren Haushalt auszugleichen und ihre
finanzielle Leistungsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten."
Dieser Satz des Bürgermeisters W. Lange besagt:
Für Niedenstein muss ein Haushaltssicherungskonzept
beschlossen werden. In der freien Wirtschaft würde
dies die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bedeuten.
Ein großer Teil der laufenden Kosten kann nur noch
über so genannte "Kassenkredite", also
durch Überziehung der Konten, bezahlt werden.
Die Höhe dieser Überziehungskredite muss für
2011 auf drei Millionen Euro erhöht werden, eine
weitere Erhöhung auf vier Millionen ist absehbar.
Hinzu kommen die "normalen" Schulden in Höhe
von fünf Millionen Euro.
SPD und FWG, die mit ihrer Zweidrittelmehrheit diese
Situation zu verantworten haben, bitten nun die Bürger
zur Kasse und erhöhen schon für 2011 die Grundsteuern
und die Gewerbesteuern.
-Die CDU sagt: STOP! KEINE STEUERERHÖHUNGEN!
-Ein deutliches Wort zu der Freien Wählergemeinschaft (FWG)
Unsere weiteren Vorschläge für die kommenden fünf Jahre:
-Größere Entscheidungskompetenzen für die Ortsbeiräte
-Förderung der ehrenamtlichen Arbeit
-Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
-Stärkung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor
-Kompromissfindung im Interessenkonflikt zwischen Landwirten und Einwohnern in Metze
Die CDU sagt: STOP! KEINE STEUERERHÖHUNGEN!
Höhere Steuern sind nicht nur ungerecht, sondern
für Niedenstein auch ökonomisch falsch. Bestraft
werden diejenigen, die hier wohnen, ein Haus gekauft oder
gebaut, einen Betrieb weitergeführt oder aufgebaut
haben. Neue Menschen und Firmen für Niedenstein zu
interessieren, wird durch Steuererhöhungen erschwert,
wenn nicht unmöglich gemacht.
Niedenstein hat seit vielen Jahren über seine finanziellen
Verhältnisse gelebt.
Eine Gemeinde mit fünftausend Einwohnern und verhältnismäßig
bescheidenen eigenen Steuereinnahmen unterhält ein
Hallenbad, fünf Gemeinschaftshäuser und ein
Multifunktionshaus. Nun kommen noch im Rahmen der Dorferneuerung
Niedenstein ein weiteres Gemeinschaftshaus und ein eigenes
Museumsgebäude dazu. Der Obertorplatz soll für
710.000,- Euro (240.000,- Euro Eigenmittel der Stadt)
neu gestaltet werden. Die Personal- und Sachkosten des
Verwaltungsapparates der Stadt betragen jährlich
1,15 Millionen Euro.
Das Konzept der CDU für die Wiedererlangung
soliderer Stadtfinanzen
Die Defizite dort verringern, wo sie verursacht werden.
Das Beispiel anderer vergleichbarer Gemeinden zeigt, dass
es möglich ist,
> Gemeinschaftseinrichtungen wirtschaftlich erfolgreicher
zu vermarkten,
> den Verwaltungsapparat nennenswert zu vereinfachen
und zu straffen.
Auf diesem Wege kann der Haushalt sinnvoller und nachhaltiger
saniert werden als durch immer höhere Steuern und
Abgaben für die Bürger.
Ein deutliches Wort zu der Freien Wählergemeinschaft
(FWG)
Die FWG hätte in den vergangenen fünf Jahren
die Möglichkeit gehabt, in der Koalition mit der
SPD für solidere Finanzen in Niedenstein zu sorgen.
Das hatte die FWG 2006 vor der Wahl auch versprochen.
Jetzt erhöht sie zusammen mit der SPD die Steuern.
Größere Entscheidungskompetenzen für
die Ortsbeiräte
Wir fordern eine Ausweitung der Entscheidungskompetenzen
der Ortsbeiräte im Rahmen der Hess. Gemeindeordnung
(HGO). Durch eine bessere finanzielle Ausstattung und
dem Einräumen von mehr Rechten bei der Vergabe von
Aufträgen wird die politische Arbeit gestärkt.
Der Ortsbeirat ist unserer Meinung nach das politische
Gremium vor Ort, das die Bürger direkt erreicht und
in die Entscheidungsprozesse sowie die Umsetzung von Projekten
einbeziehen kann. Eine bessere Integration der Bürgerschaft
ist aus unserer Sicht kaum vorstellbar.
Förderung der ehrenamtlichen Arbeit
Die Verwaltung sollte die ehrenamtliche Arbeit in den
Vereinen und anderen ehrenamtlichen Gruppen nachhaltig
unterstützen.
> Unsere Wohnorte blühen auf durch die Vereine
und andere ehrenamtliche Gruppen.
> Es muss unser Ziel sein, weitere Bevölkerungsgruppen
für ein ehrenamtliches
Engagement zu gewinnen.
> Für Niedenstein sollte eine Ehrenamtsbörse
eingerichtet werden.
Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV)
Zum Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
schlagen wir vor,
> für die Nutzung der durch unser Stadtgebiet
führenden Buslinien (NVV) innerhalb von
Niedenstein ein preisgünstiges "Niedenstein-Ticket"
einzuführen,
> Niedenstein Kreis übergreifend in den Busverkehr
über Breitenbach-Schauenburg
und Baunatal nach Kassel einzubauen,
> Niedenstein in das Kassel-Plus-Ticket einzubeziehen,
Stärkung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Das Prädikat "Staatlich anerkannter Luftkurort"
bietet die Chance, den Tourismus als Wirtschaftfaktor
zu nutzen und Niedenstein in Zusammenarbeit mit Bad Emstal
als Ausgangspunkt für Wanderungen und für Tagesausflüge
nach Kassel (Wilhelmshöhe, Fuldaaue, Museen), Dörnberg-Hofgeismar,
Fritzlar, Bad Wildungen, Edersee/Waldeck/Upland zu bewerben
und zu vermarkten.
Aber auch für die Vermarktung von Bauplätzen
kann das Prädikat Luftkurort genutzt werden.
Kompromissfindung im Interessenkonflikt zwischen Landwirten
und Einwohnern in Metze
In Metze gibt es einen Interessenkonflikt zwischen Landwirten
und Einwohnern. Landwirte brauchen zur Sicherung ihrer
wirtschaftlichen Existenz neue Stallgebäude . Die
Einwohner fürchten eine noch stärkere Geruchsbelästigung
und sind dagegen. Ziel muss ein Kompromiss sein, der die
berechtigten Interessen beider Seiten berücksichtigt.
Die Bürger haben die Wahl
zwischen einem "Weiter so
Schuld sind die
da oben im Land und im Bund." (SPD-FWG)
oder einem gezielten Umsteuern, um die Fehlentscheidungen
der vergangenen Legislaturperioden langsam aber sicher
und vor allem gezielt zu korrigieren. Mit Augenmaß
und Verstand.
Wer was tut für solidere Stadtfinanzen, tut etwas
für eine gute kommunale Zukunft unserer Stadt.